„Unterlagen für das Verfahren „Planungsleistungen für den Ersatzneubau eines Altenpflegeeinrichtungsgebäudes“ gemäß Ziffer I.3), VI.3) Nr. 3 der Bekanntmachung mit der Nr. 2016-166421.“

 „Der Auftraggeber führt ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch. Das Verfahren ist zweistufig und besteht aus Teilnahmewettbewerb und Verhandlungsverfahren. Im Rahmen des gegenwärtig stattfindenden Teilnahmewettbewerbs wählt der Auftraggeber anhand der in Ziffer III.1 der Bekanntmachung vom 28.12.2016 (Nr. 2016/S 250-461098) genannten Anforderungen geeignete Bewerber aus. Mit den so ausgewählten Bewerbern tritt der Auftraggeber in das Verhandlungsverfahren ein. Erst im Verhandlungsverfahren werden die Bieter zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Für die Teilnahme ist lediglich ein Teilnahmeantrag nach den Vorgaben der Bekanntmachung erforderlich.

 

Bei den in der Folge aufgeführten Unterlagen handelt es sich um erste Entwürfe der Vergabeunterlagen und des Generalplanervertrages sowie ein Lageplan und eine Flurkarte mit dem gekennzeichneten Grundstück. Diese dienen den Interessenten zur ersten Information. Der Auftraggeber wird den im Rahmen des Teilnahmewettebers ausgewählten Bewerber aktualisierte und ergänzte Fassungen dieser Dokumente zur Verfügung stellen.“

 

DOKUMENTE

Entwurf der Vergabeunterlagen

Entwurf des Generalplanervertrages

Lageplan

Flurkarte mit dem gekennzeichneten Grundstück

Das von der ASO gGmbH im Elly-Heuss-Knapp-Quartier praktizierte Modell des „Betreuten Wohnens“ bietet den Mieterinnen und Mietern u.a. die Möglichkeit, an einer Vielzahl geselliger Veranstaltungen teilzunehmen. Zu den Höhepunkten des Veranstaltungskalenders gehören die Ausflüge. So ging es kürzlich mit dem Bus zunächst zur Gruga nach Essen. Dort ließen es sich die Ausflügler bei Kaffee und Kuchen schmecken und nutzten die Gelegenheit zu einem Spaziergang und einer Bahnfahrt durch die dortige Grünanlage.

Ausflug in die GRUGA

 

Am Abend ging es zurück ins heimische Elly-Heuss-Knapp-Quartier. Dort wartete im Begegnungssaal ein reichhaltiges Buffet, das den krönenden Abschluss des Tages bildete. Der nächste Ausflug steht auch schon fest: Im September geht es zum Heidhof.

 

Am 21.04.2015 feierten die Bewohnerinnen und Bewohner unseres Betreuten Wohnens ihr traditionelles Frühlingsfest.

150 Mitglieder der Betreuungsgemeinschaft folgten der Einladung in den neugestalteten Veranstaltungssaal. Dort erwartete sie neben Kaffee und Kuchen ein buntes Programm, das von den MItarbeitenden liebevoll selbst gestaltet wurde. Zwischendurch gab es ausreichend Gelegenheit, auf dem Parkett das Tanzbein zu schwingen. Mit dem gemeinsamen Abendessen endete ein wunderbarer Frühlingstag.

Zweitjüngste Einrichtung auf dem Gelände der Elly-Heuss-Knapp-Stiftung, die nur dem Namen nach eine Stiftung ist, aber über keinerlei Stiftungsvermögen verfügt, ist das Haus Bronkhorstfeld, Hausnummer 11. Es wurde 2006 eröffnet und nach dem Wohngruppenprinzip gebaut.

Jeweils elf Zimmer in jeder Etage eines Flügels bilden eine eigene Wohngruppe. Das macht das Leben der Bewohner familiärer und übersichtlicher. Es fällt auf jedem Luftbild durch seine vier „Windmühlen“-Flügel auf.
99 Plätze in Einzelzimmern

Das Haus bietet 99 Pflegeplätze in Einzelzimmern und ersetzte das 2009 abgerissene frühere Haus II, Hausnummer 5a, von Mitte der 1970er Jahre mit 205 Pflegeplätzen und fünf Etagen, das wegen der Doppelzimmer nicht mehr dem heutigen Standard entsprach. „Der Neubau war nicht teurer als es eine Sanierung von Haus II gewesen wäre“, bemerkt ASO-Geschäftsführer Udo Spiecker.

Die Einrichtungen der Elly-Heuss-Knapp-Stiftung gehen auf das Jahr 1968 zurück. Damals entstanden 80 Altenwohnungen in Bungalows mit 33 bis 46 Qua­dratmetern Größe. „Sie waren für rüstige Senioren aus dem Bergbau gedacht, die noch mit Kohle heizten“, erzählt Udo Spiecker. Für sie sei die dort gebotene Zentralheizung ein großer Fortschritt gewesen. Diese Häuser erhielten zwar später aus Gründen der Energieeinsparung Spitzdächer und neue Bäder, sind aber nicht barrierefrei.

Es folgten 83 öffentlich geförderte Altenwohnungen unter einem Dach mit den Hausnummern 7 bis 9 als H-förmige Anlage mit Größen von 33 und 43 Quadratmetern für eine oder zwei Personen. „Sie wurden um das Jahr 2000 herum modernisiert, sind fast barrierefrei“, erklärt der ASO-Geschäftsführer. Dort hat die ASO das Angebot des „Betreuten Wohnens“ vor 20 Jahren erstmals mit Erfolg erprobt.

Abgerundet wurde das Angebot durch Hausnummer 1, heute Sitz der ASO-Verwaltung (ursprünglich ein Schwesternwohnheim), durch den großen Veranstaltungssaal in Nummer 3 und das älteste Pflegeheim, Haus I in Nummer 5, mit 132 Pflegeplätzen.

Diese Immobilie wurde bereits Mitte der 90er Jahre modernisiert. „Die Bildung kleinerer Einheiten war hier nicht möglich“, erläutert Udo Spiecker. Und da es mittlerweile auf dem Betreuungsmarkt für ältere Bürger ein Überangebot an stationären Pflegeplätzen gab, musste das Heim dem „Betreuten Wohnen“ weichen.

Seit Jahren auf Modernisierungskurs - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Zu den Alteneinrichtungen der Stadt Oberhausen gehören außerdem das Louise-Schroeder-Heim an der Siepenstraße 30 in Osterfeld und die Seniorenresidenz am Olgapark.

Das Louise-Schroeder-Heim bietet 300 Pflegeplätze in drei Häusern. Haus I von 1961 ist das älteste städtische Altenheim in Oberhausen. Es wurde ursprünglich nicht für die Altenpflege gebaut, sondern als Wohnheim. Ein Tagespflegezentrum mit 14 Plätzen ergänzt heute das Angebot. Haus II von Mitte der 70er Jahre wurde zuletzt 2003 modernisiert und bietet heute auf sechs Etagen überwiegend Einzelzimmer. Haus III wurde erst 1992 gebaut.

Um wegen des notwendigen Rückbaus von Pflegeplätzen keine Beschäftigten entlassen zu müssen, wurde Anfang 2007 auf dem ehemaligen Landesgartenschau-Gelände die Seniorenresidenz am Olgapark mit 60 neuen Pflegeplätzen eröffnet. Das Gebäude wurde für 25 Jahre von einem privaten Investor angemietet. Dort gibt es das zweite Tagespflegezentrum mit zwölf Plätzen.

Bis 1993 wurden die Oberhausener Alteneinrichtungen von ei­nem gleichnamigen städtischen Amt verwaltet. Udo Spiecker war der letzte Amtsleiter. 1993 gingen die Immobilien auf einen neu gegründeten ASO-Eigenbetrieb über, eine Behörde mit eigener Rechnungslegung. Das operative Geschäft, also das Personal, zur Zeit 350 Beschäftigte, wurde in eine gemeinnützige, also steuerbegünstigte GmbH ausgegliedert.

„Um bei den Personalkosten wettbewerbsfähig zu bleiben, wurden 50 Beschäftigte aus den Bereichen Küche und Wäscherei sowie die Wohnbereichsassistentinnen 2002 in die neue ASO Service-GmbH übernommen“, sagte Spiecker. Sie blieben trotzdem im öffentlichen Dienst. Spiecker: „Wir lagen immer erheblich oberhalb des Mindestlohns.“

Er selbst als Geschäftsführer aller drei Einrichtungen hatte zuletzt Jahresbezüge von 138 000 Euro. Sein Vertrag wurde vor kurzem vom Aufsichtsrat um fünf weitere Jahre verlängert.

Ältestes ASO-Heim ist 56 Jahre alt - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Jahrzehntelang war die Stadt Oberhausen der vorherrschende Anbieter von Altenwohnungen und Heimplätzen in der Stadt. Dann drängten auch private Anbieter auf den wachsenden Markt der Versorgung alter und pflegebedürftiger Menschen. Weil die Kosten für Pflegeplätze in Heimen immens sind, heißt seit einigen Jahren das Motto „Ambulant vor stationär“: Danach sollen die Service- und Hilfsangebote für ältere Menschen so zugeschnitten sein, dass sie so lange wie möglich in ihren Wohnungen eigenverantwortlich leben können.


Eines der erfolgversprechenden Modelle dabei ist das „Betreute Wohnen“. Auch die Alteneinrichtungen der Stadt Oberhausen (ASO) haben es jetzt mit Erfolg umgesetzt. Geschäftsführer Udo Spiecker meldet, dass nun alle im Sommer 2014 an der Elly-Heuss-Knapp-Straße fertiggestellten 58 Wohnungen von Mietern bezogen sind. Damit präsentieren sich die ASO-Einrichtungen der Elly-Heuss-Knapp-Stiftung in Sterkrade zeitgemäß.
Parkähnliche Wohnanlage

„Ich hätte noch mal so viele Wohnungen vermieten können, so groß ist die Nachfrage gewesen“, sagt Spiecker. Die beiden anthrazitfarbenen Häuser mit den drei Vollgeschossen und dem oben aufgesetzten Staffelgeschoss setzen einen architektonisch modernen Akzent in der mit 50 000 Quadratmetern Fläche großzügig angelegten parkähnlichen Wohnanlage.

Das Haus Elly-Heuss-Knapp-Straße 5 bietet 30 Wohnungen, darunter 20 Ein-Personen-Wohnungen mit 47 Quadratmetern Größe, sechs Zwei-Personen-Wohnungen mit je 64 Qua­dratmetern und auf dem Dach vier freifinanzierte Wohnungen von 70 bzw. 77 Quadratmetern Größe. In Nr. 5a sind es weitere 28 Wohnungen in ähnlicher Aufteilung. Ein neu gestalteter Vorplatz nimmt die Besucher der Häuser auf.

„Wir haben im hohen Energiesparstandard KfW 55 gebaut. Das ist für Mehrfamilienhäuser vorbildlich“, sagt Udo Spiecker mit Blick auf die Heizkosten. Eine Solar-thermieanlage unterstützt die Aufbereitung von Warmwasser. Ein ebenerdiger Fahrradkeller steht den Bewohnern zur Verfügung. „Die Häuser sind komplett barrierefrei“, so der ASO-Chef. Man könne mit dem Rollator bis in die Nasszelle des Bades fahren. Auch an Parkplätzen für Autos fehle es nicht. „Die meisten Bewohner haben aber gar kein Auto“, gibt Spiecker an. Der typische Bewohner ist Anfang siebzig.

Und weil die neuen ASO-Mieter ein geselliges selbstbestimmtes Leben führen sollen, wird der Gemeinschaftsgedanke von den Alteneinrichtungen hoch gehalten. Schließlich sollen sich die Nachbarn bei zunehmender Hilfsbedürftigkeit ge­genseitig beistehen – so lautet zumindest das hehre Ziel. Für gesellige Zusammenkünfte oder Familienfeiern stehen allen 240 Wohnparteien der Anlage künftig der umgebaute große Festsaal und drei weitere Veranstaltungsräume zur Verfügung. Sie können auch von außerhalb angemietet werden.

Mit dem Rollator in die Dusche fahren - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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